
Im Abschnitt 4 der Durchmesserlinie (Einschnitt Oerlikon) werden die zwei Gleise des neuen Weinbergtunnels in die bestehenden Gleise vor dem Bahnhof Zürich Oerlikon eingeflochten.
Dazu werden umfangreiche Hoch- und Kunstbauten (Rettungs- und Technikgebäude, Portalbauwerk, Unterquerungsbauwerk, Stützmauern, Ersatz Birchsteg, Ersatz Regensbergbrücke) realisiert sowie die Gleisanlagen und deren Entwässerung in über 20 Bauphasen komplett umgebaut. Zusätzlich wird der Bahnhof Zürich Oerlikon mit den beiden Gleisen 7+8 erweitert, im Abschnitt 4 werden dafür die entsprechenden Zufahrtsgleise realisiert.

Seit Anfang 2007 bis heute wurden im Abschnitt 4 umfangreiche Vorarbeiten (u.a. ein Mikrotunnel für die 132-kV-Anlage) sowie ein erster Teil der Kunstbauten (die Stützmauer Ost, eine bis zu 30m hohe Stützmauer und der Ersatz der Fussgängerbrücke Birchsteg) realisiert.
Anfang Mai 2010 starteten die Bauarbeiten von Los 4.006. Bis Ende 2013 werden alle Kunstbauten und Stützkonstruktionen erstellt und die Gleisanlagen im Einschnitt Oerlikon komplett umgebaut.
Nicht ein einziges Gleis bleibt wo es ist. Sämtliche bestehenden Gleise werden irgendwann im Laufe der nächsten 3 Jahre abgebrochen und neu gebaut oder verschoben oder bis um 3.0 m tiefer gelegt und mit den neuen Gleisen der DML neu verflochten. Damit der Bahnbetrieb während der Bauzeit uneingeschränkt gewährleistet werden kann geschieht dies in über 20 Bauphasen und mit zahlreichen Provisorien. 2014 + 2015 werden dann die Gleise weiter umgebaut und auf die neuen Gleise 7+8 des Bahnhofs Oerlikon ausgerichtet.
Aktuell werden das Portalbauwerk des Weinbergtunnels, die erste Etappe des Unterquerungsbauwerks und zwei Stützmauern gebaut. Ende Januar 2011 haben die Bauarbeiten für den Ersatz der Regensbergbrücke begonnen. In einem Kurzfilm kann der Abbruch der Brücke im Zeitraffer verfolgt werden.
In der Ingenieurgemeinschaft INGE LHL+ wirkt Ernst Basler + Partner als Gesamtleitung und bei der Projektierung und Bauleitung massgebend mit.