Schärer Areal, Erlenbach

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Modellfoto © Christ & Gantenbein

01.03.12 - Der Neubau, entworfen von den Basler Architekten Christ & Gantenbein, nutzt die Grenzen der Machbarkeit bezüglich Tragkonstruktionen aus. Die daraus entstehenden grosszügigen Dimensionen stellen eine Herausforderung an die Tragwerksplanung dar.

Der Neubau, entworfen von den Basler Architekten Christ & Gantenbein, ist geprägt vom industriellen Charakter der Nachbargebäude. Das Gebäude ist so entworfen, als ob es sich um eine umgenutzte Fabrik handeln würde. Die Massstäblichkeit und die Materialisierung sind in Analogie zur Industriearchitektur entwickelt. Daraus entstehen 13 Luxuswohnungen an bester Lage mit hohen Ansprüchen an Komfort.

Die daraus resultierenden grosszügigen Dimensionen stellen eine Herausforderung an die Tragwerksplanung dar. Die Strukturen sind zum grössten Teil in Stahlbeton gehalten, sehr hoch beanspruchte Bauteile werden in Stahl ausgeführt. Die dreidimensionale Wirkung des Gebäudes spiegelt sich auch im Kräftespiel der Statik wieder. Aufgehängte Decken, Auskragungen, welche über Schubwände abgetragen werden, sind nur einige Beispiele, welche das Zusammenspiel von Deckenschalen und Wandscheiben aufzeigen. Grosszügige und moderne Architektur, welche die Grenzen des technisch Machbaren sucht, bedingt einen Tragwerksplaner, welcher gefallen an diesen Herausforderungen findet.