Biomasse- und Nährstoffmanagement in der Schweiz

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(Bild: Nils Bremer)

11.09.09 - Ernst Basler + Partner hat mit der ZHAW ein Stoffflussmodell weiterentwickelt. Es sagt aus, welche Volumen, Energie- sowie Nährstoffmengen wo anfallen, wie verwertet und entsorgt werden. Die Stellschrauben des Systems wurden eruiert und für einige Verwertungswege die Ökobilanz und der volkswirtschaftliche Nutzen untersucht.

Die Bundesämter für Umwelt (Bafu), Landwirtschaft (BLW), Raumentwicklung (ARE) und Energie (BFE) erarbeiten eine Strategie zur optimalen Nutzung von Biomasse in der Schweiz. Die Ämter haben daher eine Projektoberleitung (POL) gebildet. Zur Formulierung einer stichhaltigen Strategie benötigt die POL gute Grundlagen darüber, wie aktuell in der Schweiz Biomasse verwertet wird und wie dies aus ökologischer und ökonomischer Sicht zu bewerten ist.

Ernst Basler + Partner hat im Auftrag des Bafu und in enger Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW ein Stoffflussmodell weiterentwickelt. Es lassen sich damit Aussagen machen, welche Volumen, Energie- sowie Nährstoffmengen (P, N) wo anfallen, wie verwertet und allenfalls entsorgt werden. Es wurden die wichtigsten Stellschrauben des Systems eruiert und für ausgewählte Verwertungswege die Ökobilanz und der volkswirtschaftliche Nutzen untersucht. Es handelt sich um einen pragmatischen Ansatz, der erstmals eine Gesamtübersicht der Biomasseverwertung in der Schweiz erlaubt.