
Laufwerkskontrolle im ICE-Werk Hamburg-Eidelstedt
Die Instandhaltung von Zügen ist in Instandhaltungsprogrammen geregelt. Sie umfassen Laufwerkskontrollen, Nachschauen, Fristen und Revisionen. Insbesondere die Laufwerkskontrollen mit Intervalllängen von wenigen Tausend Laufkilometern bedeuten eine einschneidende Einschränkung für den Einsatz der Fahrzeuge.
Um die Fahrzeuge effektiver einsetzen zu können und dadurch Kosten einzusparen, hat die DB Fernverkehr AG die planmässigen Instandhaltungsmassnahmen der betriebsnahen Instandhaltung in die Stillstandslagen während der Nachtstunden verlegt. Diese erfordert unter anderem die Streckung einzelner Intervalle.
Ernst Basler + Partner hat eine Methodik entwickelt, um die Risiken einer Änderung von Instandhaltungsprogrammen auf der Ebene einzelner Bauteile quantitativ zu ermitteln und anhand von Akzeptanzkriterien zu beurteilen.
Die entwickelte Verfahrensweise wurde zusammen mit der DB Systemtechnik für mehrere Reisezüge des Fernverkehrs angewendet und in einer DIN-Norm dokumentiert.