Prioritäre Verkehrsmassnahmen im Metropolitanraum Zürich

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01.03.12 - Die Metropolitankonferenz hat sich auf sieben Schlüsselprojekte geeinigt, welche mit dem Ziel einer verbesserten Erreichbarkeit des Metropolitanraums auf Schiene und Strasse vom Bund prioritär behandelt werden sollen.

Damit sich der Metropolitanraum Zürich auch künftig dynamisch entwickeln kann, sind gute Erreichbarkeiten zu den wichtigen Metropolitanräumen der Schweiz und des benachbarten Auslands sowie innerhalb des Metropolitanraums notwendig. Die Mitglieder der Metropolitankonferenz Zürich wollen dem Ausbau der dazu notwendigen Verkehrsinfrastrukturen im gesamtschweizerischen Kontext mehr Gewicht geben und haben sich deshalb auf sieben prioritäre Massnahmen zum Ausbau der Schienen- und Strasseninfrastruktur geeinigt.

Die Metropolitankonferenz Zürich hat EBP beauftragt, ein methodisches Vorgehen für die Identifizierung dieser Schlüsselprojekte zu entwickeln und anzuwenden. Dieses basiert auf dem Verhältnis zwischen theoretischer Gravitation und effektiver Nachfrage, ermittelt die Relationen mit Handlungsbedarf und priorisiert die Infrastrukturmassenahmen nach ihrem Beitrag an die Verbesserung der Erreichbarkeit.

Die Arbeiten wurden von der Arbeitsgruppe Verkehr, welche aus Verkehrs- und Raumplanungsfachleuten der beteiligten Kantone und Städte besteht, inhaltlich eng begleitet. Wichtige Zwischenergebnisse wurden zudem jeweils vom Operativen Ausschuss der Metropolitankonferenz sowie vom Metropolitanrat verabschiedet.

Die Bearbeitung ergab die folgenden Schlüsselprojekte auf Schiene und Strasse:

Schiene Strasse
Brüttenertunnel 6-Spur-Ausbau Nordumfahrung Zürich
Zimmerbergbasistunnel II Glattalautobahn
Heitersbergbahntunnel II Stadttunnel Zürich (längerfristig)
Aubau Bahnhof Stadelhofen  

 

Die am 5. November 2010 von der Metropolitankonferenz verabschiedeten prioritären Massnahmen wurden Frau Bundesrätin Doris Leuthard vorgestellt. Anlässlich eines Treffens mit der Verkehrsdelegation des Metropolitanraums und Spitzenvertretern des UVEK äusserte sie sich sehr positiv darüber, dass es der Metropolitankonferenz gelungen ist, den prioritären Handlungsbedarf sehr klar aus Sicht des Gesamtraums und über die Kantonsgrenzen hinweg zu definieren.