Kapazitäts- und Engpassanalysen der Nord-Süd-Schieneninfrastruktur der Schweiz

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Güterzug bei Wassen Richtung Süden (Bild: ponte1112)

23.02.07 - Mit der Inbetriebnahme der NEAT erfolgt eine deutliche Steigerung der nutzbaren Kapazität für den alpenquerenden Schienengüterverkehr. Ziel der Studie ist es, die Engpässe im Netz des NEAT-Zulaufs zu identifizieren.

Mit der Inbetriebnahme der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) erfolgt eine deutliche Steigerung der nutzbaren Kapazität und Qualität für den alpenquerenden Schienengüterverkehr. Auf Basis aktualisierter Nachfrageprognosen wird im Rahmen dieser Studie überprüft, ob die Kapazitäten der Zulaufstrecken zur NEAT für die prognostizierten Zugzahlen im Schienengüter- und Schienenpersonenverkehr ausreichend sind.

Der Untersuchungsraum umfasst neben dem Schienennetz der Schweiz auch das norditalienische Netz bis Novara, Genua und Mailand.

Ziel der Studie ist es, die Engpässe im Netz des NEAT-Zulaufs (separate Betrachtung von Strecken und Knoten) bei freier Routenwahl der Eisenbahnverkehrsunternehmungen) zu identifizieren. Im Fall von sich abzeichnenden Kapazitätsengpässen sind Massnahmen zur Lösung dieser Engpässe zu entwickeln. Abhängig von der Engpasssituation und der Nachfrageentwicklung in den verschiedenen Szenarien ist zu beurteilen, ob die prognostizierten Güterverkehrsströme

  • auf alternativen Zulaufstrecken zur NEAT mit freien Netzkapazitäten geführt werden können,
  • durch eine Kapazitätssteigerung mit kleineren Infrastrukturmassnahmen durchgeführt werden können,
  • auf alternative Alpenquerungen mit freien Netzkapazitäten geführt werden können oder
  • durch eine geeignete Kombination der aufgelisteten Massnahmen zu realisieren sind.

Zur Untersuchung dieser Fragen bilden die Firmen SMA und Partner AG und Ernst Basler + Partner eine Arbeitsgemeinschaft.