
Sozioökonomische Disparitäten sind ein Merkmal jeder arbeitsteiligen Wirtschaft. Sie lassen sich auf unterschiedliche treibende Kräfte wie die Veränderungen der klassischen Standortfaktoren Erreichbarkeit und Ressourcen, die Deregulierung der Finanzmärkte und die Liberalisierung von Güter- und Dienstleistungsmärkten zurückführen. Welches sind nun aber die regionalen Disparitäten, welche für das Verständnis funktionaler Zusammenhänge und die politische Steuerung von besonderem Interesse sind? Und mit welchen Indikatoren lassen sich diese Disparitäten am besten erfassen und abbilden?
Mit der Studie „Regionale Disparitäten in der Schweiz“ hat EBP ein Indikatorenset zur Abbildung regionaler Disparitäten erarbeitet. Das Indikatorenset leistet einen Beitrag zu einem vertieften Verständnis der räumlichen Dynamik in der Schweiz. Es ergänzt bestehende Indikatorensysteme und Datenauswertungen. Mit dem Indikatorenset kann anhand von Schlüsselindikatoren in neun Themenbereichen ein gebündelter, rasch erfassbarer und einfach aktualisierbarer, querschnittsorientierten Überblick regionaler Disparitäten in der Schweiz vermittelt werden. Karten oder Grafiken zu jedem Indikator geben Auskunft über Disparitäten zwischen Kantonen und Regionen, aber auch innerhalb von Agglomerationsgebieten und Metropolregionen.
In der Kurzpublikation "Regionale Disparitäten. Schlüsselindikatoren" wurden die Daten aktualisiert und die regionalen Ausprägungen mit kurzen Texten kommentiert.
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