Projekt

Beurteilung kritischer Infrastrukturen in Liechtenstein

Welches sind Liechtensteins kritische Infrastrukturen? Wie relevant sind diese jeweils für das Land? Und welche Abhängigkeiten bestehen vom Ausland? EBP beantwortete diese und weitere Fragen zusammen mit Fachstellen des Landes und zeigte den bestehenden Handlungsbedarf auf.

Moderne Gesellschaften benötigen funktionierende kritische Infrastrukturen. Diese stellen beispielsweise die Energie- oder die Wasserversorgung sicher. Zu den kritischen Infrastrukturen gehören aber auch Datenzentren oder Gebäude von Sicherheitsorganisationen wie Feuerwehr-Depots.

Auf Liechtenstein zugeschnittene Schweizer Methodik

Für das Fürstentum Liechtenstein galt es, die kritischen Infrastrukturen zu identifizieren und sie Leistungsklassen zuzuweisen. Diese Klassen orientierten sich – wie die gesamte angewendete Methodik – am Vorgehen in der Schweiz, das EBP «massgeschneidert» für Liechtenstein anpasste.

Abhängigkeit vom Ausland prüfen

Gemeinsam mit dem Amt für Bevölkerungsschutz (ABS) führte EBP zudem Gespräche mit dem angrenzenden Ausland. Ziel dabei war abzuklären, ob und wie abhängig Liechtenstein von kritischen Infrastrukturen ausserhalb des Landes ist. Zudem prüften wir, inwieweit es in Liechtenstein Infrastrukturen gibt, die aus europäischer Sicht als kritisch einzustufen sind.

Handlungsbedarf aufgezeigt

Die wichtigsten Ergebnisse stellte EBP in einem Schlussbericht zusammen. Dieser zeigt auch den für das Fürstentum identifizierten Handlungsbedarf beim Schutz kritischer Infrastrukturen und umfasst Vorschläge zum weiteren Vorgehen.