Projekt

Finanzielle Wirkungen der Siedlungsentwicklung in Baden

Die Stadt Baden hat in jüngster Vergangenheit ein überdurchschnittliches Wachstum erlebt. In der Zukunft wird dies weiter zunehmen. EBP hat die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt Baden untersucht.

Die Stadt Baden verzeichnet aufgrund hoher Standortqualität und Lagegunst eine dynamische Bevölkerungsentwicklung. Bis 2026 gehen die Prognosen von anhaltendem Wachstum aus. Mit einem Planungsleitbild 2026 reagiert die Stadt auf diese Herausforderung. Mit einer verstärkten Siedlungsentwicklung nach innen und der Entwicklung von noch vorhandenen Reserveflächen möchte sie die Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsflächen befriedigen.

EBP hat die Stadt Baden  beauftragt zu überprüfen, wie sich die Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung auf den städtischen Finanzhaushalt auswirken könnte. Hierzu haben wir das firmeneigene Gemeindeentwicklungsmodell eingesetzt.

Neben der Aufwands- und Ertragsentwicklung in der städtischen Verwaltungsrechnung haben wir den wachstumsbedingten Investitionsbedarf für neue Infrastrukturen mit seinen langfristigen finanziellen Auswirkungen ermittelt.

Um der Unsicherheit in der künftigen Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir unterschiedliche Sensitivitäten berechnet. Durch die Annahmen von abweichenden Aufwands- und Ertragsentwicklungen und unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten haben wir aufgezeigt, welche langfristigen finanz- und raumplanerischen Handlungsspielräumen für eine nachhaltige Siedlungs- und Finanzentwicklung bestehen. Ein besonderer Fokus lag auf den Entwicklungsoptionen der Entwicklungsgebiete Galgenbuck und Brisgi.

Die Bearbeitung erfolgte im engen Dialog mit Verwaltungsfachleuten und Exekutivpolitikern der Stadt Baden, um das vorhandene, lokale Wissen in die Erarbeitung zu integrieren.