Projekt

Gesamtkoordination Agglomerations-Programme Kanton Zürich, 3. Generation

Der Kanton Zürich erstellt vier Agglomerationsprogramme der 3. Generation. Hierfür übernimmt EBP die Gesamtkoordination und unterstützt bei der Führung. Zudem erarbeiten wir ein Dachkonzept für alle vier Programme sowie eine Broschüre.

Ein Agglomerationsprogramm ist ein langfristiges Planungsinstrument, das periodisch überarbeitet wird, um Siedlung und Verkehr aufeinander abzustimmen. Es umfasst inhaltlich und zeitlich koordinierte und priorisierte Massnahmen, welche die Siedlungsentwicklung lenken. Zudem enthält es infrastrukturelle und betriebliche Massnahmen der verschiedenen Verkehrsträger eines ganzen Agglomerationsraums.

Der Kanton Zürich ist Träger der Agglomerationsprogramme Stadt Zürich/Glattal, Winterthur und Umgebung sowie Zürcher Oberland. Zudem ist der Kanton Zürich zusammen mit dem Kanton Aargau Träger des Agglomerationsprogramms Limmattal. 2007 hat der Kanton Zürich sein erstes Agglomerationsprogramm und 2012 die 2. Generation beim Bund eingereicht.

Während der zweijährigen Arbeit an der Einreichung der 3. Generation hat EBP das Amt für Verkehr inhaltlich und prozessual unterstützt. Dazu gehörten unter anderem:

  • Gesamtkoordination und Führungsunterstützung
  • Qualitätskontrolle der vier Agglomerationsprogramme
  • Erstellen eines Dachkonzepts als konzeptionelle Klammer über alle Agglomerationsprogramme. Es zeigt die wesentlichen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Agglomerationsprogrammen auf und beinhaltet die übergeordneten Ziele, Strategien und Massnahmen.
  • Erarbeiten und Gestalten einer Publikumsfassung, welche die vier Agglomerationsprogramme und übergeordneten Massnahmen in einer umfassenden Broschüre zusammenfasst.

Die vier Agglomerationsprogramme der 3. Generation umfassen insgesamt 205 Massnahmen mit Realisierungsbeginn zwischen 2019 und 2022. Je nach Programm liegt der Schwerpunkt auf grösseren Schlüsselprojekten oder auf gezielten kleineren Massnahmen. Dem Bund wurden die vier Agglomerationsprogramme im Dezember 2016 eingereicht.

Bildquelle: Amt für Verkehr, Mano Reichling