Projekt

Hochwasserschutz Ennenda: Ökologische Gestaltung Uferbereich

Für das Hochwasserschutzprojekt Mühlefuhr in Ennenda (Gemeinde Glarus) hat EBP drei Phasen im Bereich Ökologie bearbeitet. Mit den Massnahmen zur ökologischen Aufwertung des Uferbereichs der Linth konnte das Projekt bewilligt und realisiert werden.

Das Mühlefuhr-Areal in Ennenda war regelmässig von Hochwasser-Ereignissen der Linth betroffen. Die Baubewilligung für ein erstes Hochwasserschutzprojekt im Rahmen der Kraftwerkserneuerung wurde auf Grund mangelnder Ufergestaltung nicht erteilt. Die Gemeinde Glarus hat daraufhin EBP beauftragt, das Projekt im Bereich Ökologie zu unterstützen.

Ökologische Gestaltung des Uferbereichs

In einer ersten Phase planten wir Massnahmen für die Aufwertung des Ufers, welche die ökologische Durchgängigkeit und Vielfalt verbessern und Raum für Dynamik schaffen. Weiter erstellten wir ein Konzept zur Bekämpfung der Neophyten.

Schematisches Querprofil zum ökologischen Ausgleich und Ersatz im Bereich der Hochwasserinsel.
Schematisches Querprofil zum ökologischen Ausgleich und Ersatz im Bereich der Hochwasserinsel.

Ökologische Baubegleitung

Während einer zweiten Phase begleitet EBP die Bauherrschaft und das lokale Planungsbüro bei der Umsetzung der Uferaufwertung.

Wechselfeuchte Rinne mit abgeflachtem Ufer und eingebauten Wurzelstöcken.
Wechselfeuchte Rinne mit abgeflachtem Ufer und eingebauten Wurzelstöcken.

Pilotversuch zur Bekämpfung der Neophyten mit Salzsole

Die Bekämpfung invasiver Neophyten durch Aushub ist nicht überall möglich. EBP hat am linken Ufer der Linth einen Pilotversuch zur Bekämpfung der Knöterich-Bestände mit Salzsole-Injektionen initiiert. Der dreijährige Pilotversuch soll grundsätzliche Antworten zu dieser Art der Neophytenbekämpfung in Gewässernähe geben.