Projekt

Kriminalpräventive Beurteilung SBB-Bahnhof Yverdon-les-Bains

Eine hohe Kundenzufriedenheit ist für die SBB ein zentrales Anliegen. Diese Zufriedenheit entsteht unter anderem auch durch sichere Bahnhöfe. EBP nahm im Auftrag von SBB Immobilien eine kriminalpräventive Beurteilung des Bahnhofs Yverdon-les-Bains vor.

SBB-Immobilien war es ein Anliegen, das Sicherheitsempfinden ihrer Kundinnen und Kunden des Bahnhofs Yverdon-les-Bains zu verbessern. EBP erhielt den Auftrag, die Sicherheitslage vor Ort zu analysieren sowie Massnahmen für eine Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Wir setzten dabei auf eine Methode, die wir zusammen mit einem Experten für städtebauliche Kriminalprävention entwickelt haben.

Städtebauliche Kriminalprävention als Grundlage

Die städtebauliche Kriminalprävention setzt auf bauliche, gestalterische und organisatorische Massnahmen, um die objektive Sicherheit wie auch die subjektiv empfundene Sicherheit der Bahnhofsnutzenden zu verbessern. In einem von EBP moderierten Workshop analysierten zwanzig Vertreterinnen und Vertreter der SBB, städtischer Behörden, der Polizei sowie des Gewerbes und sozialer Organisationen die Sicherheitslage im und um den Bahnhof Yverdon-les-Bains.

Einsatz von «Crime-Mapping-Markern»

Mit sogenannten «Crime-Mapping-Markern» lokalisierten die Workshop-Teilnehmenden Bereiche des Bahnhofs, in denen es immer wieder zu kriminellen Delikten kommt oder sich die SBB-Kundschaft und andere Bahnhofsbesuchende unwohl fühlen. Das Spektrum von möglichen Ursachen für ein Unwohlsein oder gar ein Unsicherheitsgefühl war breit und umfasste beispielsweise herumlungernde Personen oder schlecht beleuchtete, verschmutzte Räume. Ausgehend von den identifizierten Angstorten und Hot-spots entwickelte EBP zusammen mit den Workshop-Teilnehmenden Massnahmen, um die Sicherheitslage zu verbessern.

Das Ergebnis der Analyse: 30 Massnahmenvorschläge, um die Attraktivität des Bahnhofs Yverdon-les-Bains zu steigern, unerwünschtes Verhalten zu verhindern und kriminelle Handlungen künftig möglichst zu unterbinden.