Projekt

Monitoring Verkehrssystem Zürich Nord

Durch die Grossbaustelle der Einhausung Schwamendingen sowie die rasante Entwicklung in Zürich Nord verändern sich die Verkehrsbelastungen auf dem umliegenden Strassennetz. Als Grundlage für ein angepasstes Verkehrsmanagement werten wir für die Stadt Verkehrsdaten systematisch aus, interpretieren diese und bereiten sie für die weitere Arbeit auf.

Die Realisierung der Einhausung Schwamendingen (EHS) auf der Nationalstrasse A1L führt während der verschiedenen Bauphasen zu veränderten Verkehrsführungen – mitten im urbanen Raum. Darüber hinaus wird in Zürich Nord aufgrund der dynamischen Siedlungsentwicklung ein erhöhtes Verkehrsvolumen erwartet. Die Stadt Zürich beobachtet die Verkehrsentwicklung auf den wichtigsten Strassenabschnitten mittels eines umfassenden Monitorings.

Automatisierte Aufbereitung von Verkehrsdaten

Hierfür haben wir ein Auswertungskonzept entwickelt und wenden dieses für regelmässige Erhebungsperioden mehrmals pro Jahr an. Basis bilden Messdaten von Induktionsschleifen (im Strassenbelag), Seitenradargeräten, Wärmebildsensoren und ÖV-Fahrzeugen, welche uns die Stadt bereitstellt. Diese werden automatisiert aufbereitet, sodass am Ende Verkehrsbelastungen, Verkehrsbehinderungen sowie die Fahrzeiten im ÖV dargestellt werden können.

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Eine Fazitkarte fasst die wesentlichen verkehrlichen Veränderungen zusammen und zeigt die Interpretationen auf.

Verkehrlichen Veränderungen übersichtlich in Karten dargestellt

Zum Projektstart erarbeiteten wir diverse Grundlagen, dazu gehörten eine Analyse des Verkehrssystems, Tests mit verfügbaren Zähldaten sowie ein geeignetes Datenmanagement. Auf dieser Basis erstellen wir pro Erhebungsperiode Kurzberichte mit GIS-Übersichtsdarstellungen zu den verkehrlichen Veränderungen. In Zusammenarbeit mit einer Expertenrunde der städtischen Verwaltung werden schliesslich geeignete Massnahmenvorschläge im Verkehrsmanagement erarbeitet. Ziel ist es, die Verkehrsabwicklung auch während den verschiedenen Bauphasen möglichst siedlungsverträglich zu gestalten. Das Monitoring dauert voraussichtlich bis zum Jahr 2024.

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Im Rahmen des Monitorings werden auch Daten zu ÖV-Fahrzeiten auf wichtigen Korridoren mit Mischverkehr aufbereitet. Damit können Verkehrsbehinderungen identifiziert werden.