Projekt

Netzzustandsbericht Schweizerische Südostbahn

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) haben zusammen mit EBP den „Netzzustandsbericht 2014“ erarbeitet. Er gibt Auskunft über den aktuellen Zustand sowie den künftigen Mittelbedarf für die Erhaltung der gesamten Infrastruktur der SOB. Damit sind zudem die seit dem 1. Januar 2015 geltenden Bestimmungen des BAV für die Berichterstattung zur Eisenbahninfrastruktur erfüllt.

Die Schweizerische Südostbahn AG verfügt über ein Schienennetz von rund 120 Kilometern Länge mit einem Wiederbeschaffungswert von 1,4 Milliarden Franken. Das Inventar der SOB umfasst verschiedene Anlagengattungen: Fahrbahn, Kunstbauten, Bahnstrom-, Sicherungs-, Telecom- und Niederspannungsanlagen, Publikumsanlagen und Rollmaterial für die Instandhaltung.

Im Netzzustandsbericht wird der aktuelle Zustand aller Anlagengattungen dargestellt. Mit Hilfe eines von EBP entwickelten Simulationsmodells wird der künftige Mittelbedarf für die Erhaltung und die Zustandsentwicklung für alle Anlagengattungen prognostiziert. Das Prognosemodell ermöglicht darüber hinaus, die Konsequenzen verschiedener Erhaltungsstrategien bezüglich Mittelbedarfs- und Zustandsentwicklung zu untersuchen.

Der Netzzustandsbericht stellt für die SOB ein wichtiges Führungsinstrument dar. Das Zielpublikum sind die Anlagenverantwortlichen, die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der SOB sowie die Eigentümer und die Politik.

Der Netzzustandsbericht dient aber auch als wichtige Grundlage für die periodischen Leistungsvereinbarungen mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und somit für eine zielgerichtete und sinnvolle Verwendung der den Infrastrukturbetreibern bereitgestellten öffentlichen Mittel.