Projekt

Performance Gap – Von der Wissensbasis in die Praxis

Der Perfomance Gap bezeichnet die Differenz zwischen berechnetem Energiebedarf und gemessenem Verbrauch in Gebäuden. Das Projekt soll das Wissen aus der Forschung bezüglich Performance Gap in die Praxis tragen.

Hohe Investitionen fliessen in Studien, um den Performance Gap bei Gebäuden zu erheben und mögliche Ursachen dafür zu identifizieren. Während die Forschenden sehr viel wertvolles Wissen zusammentragen, besteht in der Praxis aufgrund der zahlreichen Einzelstudien mit unterschiedlichen Definitionen und Ausrichtungen eher Verunsicherung.

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, die wertvollen Vorarbeiten der Forschung noch stärker in die Praxis zu tragen. Dazu kondensiert EBP den Stand der Forschung in zentrale Aussagen und validiert diese mit den Forschenden. Danach erarbeiten wir mit wichtigen Praxisakteuren ein gemeinsames Verständnis der Resultate. Anschliessend leiten wir mit ihrer Unterstützung den Handlungsbedarf für die Umsetzung ab.

Konkrete Massnahmen zur Minderung von Performance Gap definieren

Kern des Vorgehens sind zwei Workshops mit relevanten Praxisakteuren aus dem Gebäudebereich. Im ersten stellen wir die zentralen Resultate der bisherigen Arbeiten vor. Wir ermitteln und begründen Konsens und Dissens bezüglich der Hauptaussagen zum Performance Gap und seinen Ursachen. Auf dieser gemeinsamen Basis diskutieren wir in einem zweiten Workshop, ob spezifischer zusätzlicher Handlungsbedarf besteht. Gemeinsam entwickeln wir Vorschläge für Massnahmen. Das greifbare Produkt ist ein dreisprachiges «White Paper Performance Gap Schweiz» zum aktuellen Verständnis, dem Handlungsbedarf und allenfalls einem Massnahmenplan.

Erkenntnisse in die Praxis tragen

Übergeordnetes Ergebnis ist ein gemeinsames Verständnis der Erkenntnisse, so dass die diversen Akteure diese in ihre Aktivitäten einfliessen lassen können – kommunikativ wie strategisch.   

Hauptsächliches Zielpublikum sind Entscheidungsträger, Organisationen und Verbände in Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden. Sie stehen im Zentrum, weil sie Massnahmen umsetzen können und als Multiplikatoren im Markt wirken. Sie nehmen am Prozess teil und tragen die Resultate in ihre Organisationen.