Projekt

Schulanlage Halden Opfikon

Aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen ist für das Oberstufenschulhaus Halden in Opfikon ein Erweiterungsbau erforderlich. Zusammen mit dem Architekturbüro Guignard & Saner plant EBP die komplette Fassade des fünfeckigen Neubaus inkl. Turnhalle.

Gemäss den architektonischen Vorgaben sind für das Erdgeschoss raumhohe Verglasungen in Metall vorgesehen. Dieselben Fensterkonstruktionen sind auch für die Obergeschosse bis hin zur «Oberlichtlaterne» geplant. Als Zugang zum Gebäude dient eine automatische Schiebetüranlage, die in einer separaten Verglasung im Erdgeschoss eingebaut ist. Da die äusseren, sichtbaren Betonpfeiler als Ortsbetonkonstruktionen ausgeführt werden und somit bei der Montage der Fenster bereits vorhanden sind, war für die Fenster ein spezielles Anschlussdetail mit passendem Montagekonzept zu entwickeln. Eine spezielle Herausforderung bestand zudem darin, mit einer einhäutigen Fassade die hohen Vorgaben bezüglich Schallschutz sicherzustellen.

Als opake Elemente werden unterhalb der Fenster und zwischen den Ortsbetonpfeilern vorgefertigte Beton-/Klinkerelemente eingesetzt. Diese bestehen aus einem unteren «Gurt», auf dem die vorgefertigte Klinkerwand abgestellt wird, und der zugleich auch eine Nische für den Sonnenschutz besitzt. Eine obere Fensterbank bildet den Abschluss des Elements. Die dahinterliegende Dämmung führt komplett und ohne konstruktiv bedingte Verminderung der Dämmstärke ums Gebäude herum.

Bei der Turnhalle wird die gleiche Architektur fortgeführt. Eine Ausnahme bildet die Fensterfront: Grossformatige und vorfabrizierte Glasbaustein-Wände werden unten auf den Beton abgesetzt und seitlich in den Stützen befestigt. Oberhalb der Glasbausteinwände werden Oberlicht-Fensterbänder in Metall montiert, die sich zum Teil öffnen lassen.