Projekt

Suurstoffi Areal Ost, Rotkreuz

Umfassende Gebäudetechnik, von EBP aus einer Hand geplant. Auf dem Suurstoffi Areal in Rotkreuz konnten so drei Gebäude in no time geplant und realisiert werden. Einfach, effizient mit inhouse Nahtstellen, anstelle externen Schnittstellen.

Das Suurstoffi Areal in Rotkreuz, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, wächst und wächst. Unter anderem entstanden dort die drei neuen Gebäude S16, S18 und S20. EBP war Teil eines Projektteams rund um den Generalplaner S+B Baumanagement und BGP Architekten, welches dem Bauherrn eine rasche Planung und Realisierung dieser drei Gebäude ermöglichte. Das Areal wird von der Eigentümerin (Zug Estats AG) selbst entwickelt, umgesetzt sowie betrieben.

Zwei der Gebäude sind 11-geschossige Hochhäuser und beherbergen rund 150 Wohneinheiten (Mietwohnungen im Eigentumswohnungsstandard). Dazu entstanden rund 800 m2 studentisches Wohnen. In den Sockel- und teilweise darüber liegenden Geschossen entstanden zudem insgesamt 12‘000 m2 verschiedenartige Dienstleistungs- und Gewerbeflächen.

100 Prozent erneuerbare Energien, 0 Prozent CO2 Emissionen

Die gesamte Fläche der Parzelle ist unterkellert und dient zum Teil als Tiefgarage. Unterhalb der Bodenplatte befindet sich ein grosses Erdsondenfeld. Die insgesamt rund 180 Erdwärmesonden reichen bis in 280 Meter Tiefe und sind ein Teil eines parzellenübergreifenden Anergienetzes, welches zum Energieversorgungskonzept des Suurstoffi-Areals gehört. Durch die Nutzung von Synergien und den Einsatz von neuen Technologien (z.B. Hybrid-Sonnenkollektoren) gelingt es, eine Zero-Zero Vision umzusetzen: ohne fossile Energien – respektive mit 100 Prozent erneuerbaren Energien – und ohne CO2-Emissionen.

EBP hat während dem gesamten Prozess den Bauherrn sowie die Architekten bezüglich der gebäudetechnischen Elemente beraten und hat diese auch selbst geplant. Zudem waren wir die Nahtstelle für die Behörden wie auch die baufeldübergreifenden Stakeholder.

Beim Bau der Gebäude legten die Bauherren grossen Wert auf die Grundsätze des nachhaltigen Bauens. Auf Labels wurde jedoch bewusst verzichtet. Ein Energiemonitoring über das gesamte Areal erfolgt wissenschaftlich begleitet durch die Hochschule Luzern (HSLU).

Vernetzte Planung der Gebäudetechnik aus einer Hand

EBP unterstützte das Projektteam mit folgenden Leistungen:

  • Vernetzte Planung der Heizungs-, Lüftungs-, Kälte-, Sanitär-, Elektroanlagen und Gebäudeautomation sowie Kanalisation und Fachkoordination
  • Die Leistungen wurden über alle SIA Phase erbracht (Vorprojekt bis Abnahme) (exkl. übergeordnetes Anergie-Netz und Wärmeerzeugung)
  • Fachbauleitung sowie Kosten- / Terminmanagement, Inbetriebsetzungen, integrale Tests, Abnahmen und Übergabe an den Betrieb.