Projekt

Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes der Nationalbank

Die Schweizerische Nationalbank hat ihre 130-jährige Liegenschaft an der Fraumünsterstrasse 8 umgebaut und saniert. EBP plante die Anpassungen an der Tragstruktur, um die neuen funktionalen Bedürfnisse und die Erdbebensicherheit zu gewährleisten.

Die Liegenschaft an der Fraumünsterstrasse 8 in Zürich ist ein Gebäudeensemble von vier Häusern aus den Jahren 1887-1889. Aufgrund des baulichen Zustands und veränderter Nutzeranforderungen wurde die Liegenschaft saniert und umgebaut.

Unsere Leistungen

Um die bestehende Tragstruktur und die Fundation auf die neuen Anforderungen anzupassen, haben wir die folgenden Baumassnahmen geplant und deren Bauausführung begleitet:

  • Erdbebenertüchtigung (Deckenaussteifung mit horizontalen Stahlfachwerken, Einbau von Wänden aus Stahlbeton und eines vertikalen Stahlfachwerks)
  • Fundation von Erdbebenwänden mit Mikropfählen
  • Einbau eines neuen Warenlifts mit Liftunterfahrt im Grundwasser
  • Verstärkung von Holzbalkendecken und Stahlträger-Stampfbeton-Decken, Teilersatz durch neue Stahlbetondecken
  • Einbau einer neuen Technikzentrale im Dachgeschoss mit Stahlbeton-Verbunddecken

Bauen im denkmalgeschützten Gebäude

Eine besondere Herausforderung war die Umsetzung der Baumassnahmen im Kontext des denkmalgeschützten Bauwerks, insbesondere unter Erhalt der wertvollen Stuckdecken und in Koordination mit den anderen Fachgewerken. So haben wir beispielsweise den Verlauf der für die Erdbebensicherheit erforderlichen Deckenfachwerke aus Stahllamellen im Planungsteam sorgfältig auf die Leitungsführungen und die Bodenaufbauten abgestimmt.

Weitere Herausforderungen waren die Berücksichtigung der sehr beengten Platzverhältnisse für die Erstellung der Mikropfähle und die Sicherung der zahlreichen unterschiedlichen Bauzustände.

Bildquelle: EBP