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Beurteilung der Nachhaltigkeit von Richtplanprojekten

Räumliche Planungen sollen eine ökologisch verantwortbare und sozial gerechte Entwicklung fördern, welche gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft ermöglicht. Wie kann die Nachhaltige Entwicklung in der Richtplanung besser berücksichtigt werden? EBP hat ein Beurteilungsinstrument entwickelt.

Die Nachhaltigkeitsbeurteilung ermöglicht eine frühzeitige Optimierung von planerischen Vorhaben unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. So werden diverse Aspekte eines Projektes, wie beispielsweise der Flächenverbrauch, der Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes oder auf die Arbeitsplatzentwicklung aufgezeigt. Die Nachhaltigkeitsbeurteilung schafft eine zusätzliche Informationsgrundlage für die Entscheidungsträger und dient der Kommunikation eines Vorhabens in Öffentlichkeit und Politik. Sie ist mit geringem Aufwand im Rahmen der bestehenden raumplanerischen Verfahren durchführbar.

EBP hat in den letzten Jahren bereits verschiedene Bundesämter, Kantone und Städte bei der Entwicklung von Methoden und Instrumenten zur Nachhaltigkeitsbeurteilung von räumlichen Konzepten und Richtplänen unterstützt. Der Kanton Graubünden will die Nachhaltigkeitsbeurteilung in den bestehenden Richtplanprozess integrieren. Wir haben für das Amt für Raumentwicklung ein einfaches Instrument zur Beurteilung von Projekten der Richtplanung und der neuen Regionalpolitik entwickelt.

Zudem haben wir aufgezeigt, wie und zu welchem Zeitpunkt die Nachhaltigkeitsbeurteilung in das bestehende Richtplanverfahren integriert werden kann.

Ein in der Raumplanerzeitschrift Collage 06/08 erschienener Artikel über die Nachhaltigkeitsbeurteilung in der Richtplanung kann heruntergeladen werden.