Was EBP ausmacht.

Abwechslungsreiche Projekte, flache Hierarchien und Themen, mit denen man noch nie in Berührung gekommen ist – Arbeiten bei EBP ist spannend und vielseitig. Wie EBP tickt und was daran besonders ist, erzählen die Bauingenieure Désirée Vetsch und Patrick Saxer.

Patrick Saxer und Désirée Vetsch
Patrick Saxer und Désirée Vetsch schätzen die besondere Unternehmenskultur von EBP.

Patrick, du leitest das Team Bahnbau. Bald feierst du 10-jähriges Firmenjubiläum. Warum bist du schon so lange dabei?

Patrick Saxer: Ja, die Zeit vergeht wie im Flug. Bei EBP sind die Aufgaben, die wir bearbeiten, interessant und vielseitig. Das Team Bahnbau unterstützt unsere Auftraggeber bei Studien, bei der Planung, der Projektierung wie auch der Realisierung verschiedener Bauvorhaben im Bahnbereich. Daraus entstehen die unterschiedlichsten Projekte mit stets neuen Herausforderungen. Vor kurzem haben wir den Zuschlag für das Vorprojekt SBB-Brüttenertunnel erhalten. Dazu beigetragen haben sicherlich unsere interdisziplinären Dienstleistungen, aber auch dass wir als Team an einem Strang ziehen. Dieser Teamgeist ist etwas, was bei EBP besonders hervorsticht und mir sehr gut gefällt.

Und weshalb arbeitest du im Team Bauherrenberatung, Désirée?

Désirée Vetsch: Unser Team übernimmt Bauherrenunterstützungen (BHU) und Gesamtprojektleitungen (GPL) im Infrastruktur- und Verkehrsbau. Aktuell vertreten wir die Bauherrschaft zum Beispiel in den Projekten Einhausung Schwamendingen (BHU) oder Ortsdurchfahrt Teufen (GPL). In solchen Mandaten müssen verschiedene Fachbereiche koordiniert und Anliegen aufeinander abgestimmt werden. Das erfordert viel Organisationsgeschick und «Generalistendenken». Dies, aber auch das breite Aufgabenspektrum und den Kontakt mit allen Projektbeteiligten schätze ich sehr. Grosse Freude bereitet mir die angenehme Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen bei EBP. Dafür nehme ich gerne in Kauf, jeden Tag von St. Gallen nach Zürich zu pendeln.

Wie seid ihr bei EBP gelandet?

DV: Im Jahr 2013 habe ich während einem halben Jahr ein Praktikum bei EBP absolviert. Das war zwischen meinem Bachelor- und Masterstudium der Bauingenieurwissenschaften an der ETH Zürich. Damals habe ich intensiv am Projekt SBB Bahnzugang-Audit mitgearbeitet und konnte durch den direkten Kontakt zu den Kundinnen und Kunden wertvolle Erfahrungen sammeln. Als EBP mich während meines Masterstudiums wegen einer offenen Stelle kontaktierte, war der Fall für mich klar. Seit Oktober 2015 bin ich als Projektingenieurin festangestellt.

PS: Nach der Lehre als Bauzeichner habe ich an der HSR Rapperswil Bauingenieurwesen studiert. Auf EBP bin ich über das jährlich stattfindende Kontakttreffen der ETH Zürich gestossen. Anschliessend habe ich am Open-House-Anlass von EBP teilgenommen. Studienabgänger können sich dort über das Unternehmen und Projekte aus verschiedenen Bereichen informieren und spannende Gespräche mit Mitarbeitenden führen. Zudem gibt es immer einen feinen Apéro (schmunzelt). Daraufhin habe ich mich spontan bei EBP beworben. Als Bauingenieur hat man ja das Glück, dass einem auch als frischgebackener Studienabgänger viele Stellen offenstehen. Bei EBP hatte ich einfach ein gutes Gefühl. Gereizt hat mich auch, am Projekt Durchmesserlinie mitarbeiten zu können. Und ja, die Top-Lage des Bürogebäudes beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich war noch ein weiteres Argument, das für EBP sprach. Nun bin ich seit Herbst 2008 dabei.

Patrick Saxer: «Nicht einzelne Mitarbeitende stehen im Zentrum, sondern das Projekt und das Team.»

Gab es ein Ereignis, das euch besonders in Erinnerung geblieben ist?

PS: In lebendiger Erinnerung ist mir die Schlusskontrolle meines ersten Projektes, das ich geleitet habe. Dabei ging es um die Verbesserung von Selbstrettungsmassnahmen in Zürcher S-Bahntunnel. Um das Projekt abzunehmen, hat der Bauherr einen Schienentraktor organisiert. Und mit diesem sind wir eine Nacht lang durch mehrere Zürcher S-Bahn-Tunnel gefahren – mit einem eigenen Fahrplan.

DV: Ich fand es aussergewöhnlich, dass die Mitarbeitenden kurz nach Eintritt ein dreitägiges EBP-Seminar besuchen dürfen, an dem auch der Vorsitzende der Geschäftsleitung und der Präsident des Verwaltungsrates teilnehmen. Damit gewinnt man einen wirklich guten Einblick in die Unternehmenskultur von EBP.

Bei EBP sind die Hierarchien flach und man kriegt eine gute Portion Verantwortung in kurzer Zeit – stimmt ihr der Aussage zu?

DV: Ja, ich habe bei EBP die Erfahrung gemacht, dass ich bereits in kurzer Zeit Verantwortung innerhalb von Projekten übernehmen durfte. Kleinere Mandate leite ich heute bereits selber, in Grossprojekten arbeite ich als Projektingenieurin mit. Der Übergang von der Funktion als Projektingenieurin zur Projektleiterin ist fliessend und nicht an eine Anzahl Dienstjahre gebunden.

PS: Das sehe ich auch so. Bei EBP bin ich immer gemäss meinen Fähigkeiten und Interessen eingesetzt worden und konnte mich dadurch kontinuierlich weiterentwickeln. In einem kleineren Projekt war ich bereits nach einem Jahr der einzige, der mit dem Kunden Kontakt hatte. Klar, im Grossprojekt Durchmesserlinie war dies nicht der Fall. Doch leitete ich auch dort mit der Zeit immer mehr Teilprojekte. Heute führe ich das Team Bahnbau.

DV: Enorm profitieren kann ich von der sehr gut durchmischten Altersstruktur unserer Projektteams: Den langjährigen Mitarbeitenden liegt die persönliche Entwicklung von uns Jüngeren am Herzen. Das «Götti-Prinzip» setzen unsere Teams auch in die Realität um.

Désirée Vetsch: «Unsere Projekte bearbeiten wir vielfach mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen.»

Interdisziplinarität hat hier einen hohen Stellenwert. Wie erlebt ihr das?

PS: EBP deckt ein grosses Themenspektrum ab. Wir verfügen über viele Spezialisten, auch in Nischenbereichen. Beim Bahnhof Oerlikon planten wir zum Beispiel ein Sammelbecken für Gleisabwasser. Kommt es zu einer Entgleisung kann sich dort Gefahrengut eines Güterzuges sammeln. Zudem herrscht Explosionsgefahr. «Ideal wäre, wenn wir in diesem Fall auf fundiertes Fachwissen zurückgreifen könnten», dachte ich, als ich von einer Sitzung bei der SBB zurückkehrte. Innert kurzer Zeit bin ich in unserem Geschäftsbereich Sicherheit fündig geworden.

DV: Diese Interdisziplinarität zeichnet EBP aus. Das Arbeiten in gemischten Teams ist im Bereich Infrastruktur- und Verkehrsbau, in dem Patrick und ich tätig sind, keine Seltenheit. Unsere Projekte bearbeiten wir je nach den Bedürfnissen des Kunden mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen – zum Beispiel aus dem konstruktiven Ingenieurbau, der Verkehrsplanung, der Sicherheit oder der Kommunikation. EBP vereinigt dies alles unter einem Dach. Dies eröffnet mir persönlich auch die Möglichkeit, mich mit bis anhin fremden Themenauseinanderzusetzen und ich lerne unglaublich viel dazu. Das ist eine grosse Bereicherung für meinen Arbeitsalltag.

Was zeichnet EBP sonst noch aus?

DV: Als Pendlerin schätze ich natürlich das flexible Arbeitsmodell, welches mir EBP bietet. Noch wichtiger finde ich aber, das gegenseitige Vertrauen unter den Kolleginnen und Kollegen sowie der wertschätzende Umgang untereinander. Sich vertrauen und sich helfen sind wichtige Werte des Unternehmens.

PS: Hier herrscht ein Miteinander, nicht ein Gegeneinander. Nicht einzelne Mitarbeitende stehen im Zentrum, sondern das Projekt und das Team. Die Zusammenarbeit ist kooperativ und konstruktiv.

DV: Auch als junge Mitarbeiterin kannst du dich aktiv in die Projekte einbringen und deine Meinung ist gefragt. Flache Hierarchien werden bei uns wirklich gelebt.

PS: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wer einen Auftrag gut löst, dann mit mehr Verantwortung belohnt wird. Wenn nicht in diesem, dann im nächsten Projekt. Als Teamleiter versuche ich genau dies, nun so weiterzugeben.

Die Interviewten:

Patrick Saxer ist Leiter des Teams Bahnbau, das Bundes- und Privatbahnen bei ihren Vorhaben unterstützt – von der Projektierung bis zur Realisierung. Je nach den Bedürfnissen des Auftraggebers ist Patrick als Planer oder Berater tätig. Konsequent vertreten ist er an der jährlichen Seeüberquerung und den Ski-Wochenenden von EBP.

Auch Désirée Vetsch ist eine treue Besucherin der EBP Ski-Weekends. Und an der SOLA-Stafette legt sie sich für EBP so richtig ins Zeug. Die Bauingenieurin fasziniert die Vielfalt ihres Berufes. Plant und realisiert sie Infrastrukturen, dann motiviert sie das Arbeiten in kreativen und interdisziplinären Teams besonders.