Projekt

Skiinfrastruktur-Anlagen Urserntal / Oberalp

Für die Skigebietsentwicklung zwischen Andermatt und Sedrun sollen die Skianlagen erneuert und ausgebaut werden. EBP erarbeitete dafür den Umweltverträglichkeitsbericht und mehrere Detailprojekte Umwelt im nachlaufenden Genehmigungsverfahren.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Tourismusressorts in Andermatt sollen auch die bestehenden Anlagen für den Skitourismus im Urserntal zwischen Andermatt und dem Oberalppass sowie am Gemsstock erneuert und zusätzlich ausgebaut werden. Verantwortlich für das Projekt ist die Andermatt-Sedrun Sport AG (ASS). Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Erstellung einer Verbindung zwischen den beiden Skigebieten in Andermatt und Sedrun.

Für den Neu- bzw. Ausbau der Skianlagen ist eine seilbahnrechtliche Plangenehmigung mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) notwendig. Das Projekt weist dabei insofern Pioniercharakter auf, als für die Einholung der erwähnten bundesrechtlichen sowie der zusätzlich erforderlichen kantonalen Genehmigungen ein gemeinsames und damit vereinfachtes Verfahren gewählt wurde.

EBP hat für dieses Projekt den Umweltverträglichkeitsbericht (UVB-Vor- und Hauptuntersuchung) sowie mehrere nachlaufende Detailprojekte Umwelt erarbeitet. Die geplanten Anlagen liegen grösstenteils ausserhalb der Bauzonen in einer bisher wenig berührten alpinen Berglandschaft und teilweise auch im Bereich von nationalen oder regionalen Natur- und Landschaftsschutzobjekten wie Flachmoore oder Trockenwiesen.

Im Rahmen der Projektierung für das Genehmigungsprojekt wurden die Linienführungen der Skilifte, Pisten und Leitungen im Hinblick auf diese sensiblen Umweltgüter optimiert und entsprechende Schutz- sowie Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen für Natur und Landschaft geplant. Diese Planung geschah in enger Zusammenarbeit mit den nationalen und kantonalen Behörden sowie mit Vertretern von verschiedenen Umweltschutzorganisationen und Grundeigentümern. Im Rahmen der nachlaufenden Genehmigungsverfahren werden die umweltrelevanten Themen vertieft bearbeitet (Detailprojekte Umwelt).

Am 30. Mai 2014 wurde dem Projekt die rechtsgültige Plangenehmigung erteilt. Nach Abschluss des nachlaufenden Genehmigungserfahrens (Detailprojektierung) konnte 2015 mit dem Bau der ersten Skianlagen begonnen werden.