Projekt

Übergeordnetes Beleuchtungskonzept der Stadt Bern

Die Stadt Bern möchte ihre Beleuchtung unter Berücksichtigung von ästhetischen, ökologischen, sicherheitsrelevanten und ökonomischen Faktoren harmonisieren. EBP unterstützte die Stadt Bern unter Federführung des Amts für Umweltschutz bei der Erarbeitung eines übergeordneten Beleuchtungskonzepts.

In den letzten Jahren hat unter dem Schlagwort der «24-Stunden-Gesellschaft» künstliches Licht im öffentlichen Raum stark zugenommen. Das hat Folgen für die Menschen und die Natur. Zu hohe Lichtimmissionen können nachtaktive Tiere erheblich stören und das Wohlbefinden des Menschen beeinträchtigen.

Die Stadt Bern erarbeitete im Jahr 2017 unter Federführung des Amts für Umweltschutz und mit Unterstützung von EBP ein übergeordnetes Beleuchtungskonzept, das ästhetische, ökologische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt. Das Konzept enthält übergeordnete Beleuchtungsgrundsätze für die Planung der öffentlichen Beleuchtung, beschreibt aber auch die Funktionen, Rollen und Aufgaben der beteiligten Stellen, um künftig eine effiziente Koordination und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Im Dezember 2017 verabschiedete der Gemeinderat das übergeordnete Beleuchtungskonzept und gab grünes Licht für die Konkretisierung der Beleuchtungsgrundsätze. Daraufhin entwickelte die Stadt Bern detaillierte Beleuchtungsgrundsätze und technische Anforderungen an die öffentliche Beleuchtung nach Art und Funktion des öffentlichen Raums. Diese ortsspezifischen Beleuchtungsanforderungen bilden die notwendige Grundlage für eine integrale Planung des Lichts in Bern.