Projekt

Werkleitungsplanung für den Neubau des Kinderspitals Zürich

Für das Kinderspital Zürich (Eleonorenstiftung) entstehen zwei Neubauten in Zürich-Lengg. EBP projektiert für beide Gebäude die Liegenschaftsentwässerung. Zudem planen wir weitere Werkleitungen sowie den Baumeisteraushub unter der Bodenplatte. Beim Akutspital nutzen wir ein innovatives Konzept für die Retention des anfallenden Regenwassers.

Das Kinderspital Zürich zieht vom heutigen Standort in Zürich-Hottingen nach Zürich-Lengg. Die Architekten Herzog und de Meuron planen den Neubau des Akutspitals sowie auf einem benachbarten Areal ein Gebäude für Labor, Lehre und Forschung (LLF). Die zwei Gebäude werden über einen Tunnel miteinander verbunden.

Liegenschaftsentwässerung geplant

EBP erstellte ein Entwässerungskonzept für beide Areale. Darauf aufbauend planten wir die gesamte Liegenschaftsentwässerung, welche durch Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) bewilligt wurde.

Baugrubenhinterfüllung dient als Retention

Das Regenwasser von den Dachflächen und Plätze darf nur kontinuierlich und in kleinen Mengen in die öffentliche Regenwasserkanalisation eingeleitet werden. Daher ist eine Retention des anfallenden Wassers auf dem jeweiligen Areal erforderlich. Da ein Retentionsbecken im Areal des Akutspitals enorme Abmessungen aufweisen müsste, nutzen wir das vorhandene Porenvolumen in der Baugrubenhinterfüllung als Retention. Der Wasserstand rund um das Gebäude schwankt je nach Regenanfall und kann durch einen kontrollierten Abfluss sowie einen Notüberlauf gesteuert werden.

Planung der Werkleitungen und 3D-Pläne für Baumeisteraushub

EBP plant und begleitet die Tiefbauarbeiten für alle Werkleitungen. Sie versorgen die beiden Gebäude später mit Wasser, Strom, Daten, Gas, Erdöl, Sole, Sauer- und Stickstoff. Unter der Bodenplatte sind Erdsondenleitungen, Kanalisationsleitungen sowie Flachfundamente geplant. EBP erstellt 3D-Pläne für das gesamte daraus entstehende Relief für den Baumeisteraushub und den Unterlagsbeton. Zudem begleiten wir den Bau, der intensiv zwischen den einzelnen Fachdisziplinen und Bauunternehmen abgestimmt sein muss.

Visualisierungen: © Herzog & de Meuron