Projekt

Qualität der Strassenanbindung von güterverkehrs-intensiven Einrichtungen

Bei güterverkehrsintensiven Einrichtungen sind oft Konflikte auf den Zufahrtsstrassen zu beobachten, insbesondere bezüglich Leistungsfähigkeit,  Verkehrssicherheit und Umweltbelastung.
EBP analysierte in einer Forschungsarbeit diese Konflikte und Wirkungen und zeigte Massnahmen auf, welche die Strassenanbindung optimieren sowie Umweltwirkungen und Sicherheitsdefizite minimieren.

In einem ersten Arbeitsschritt werteten wir verschiedene Forschungsarbeiten, Studien und gesetzliche Rahmenbedingungen aus. Aufgrund dieser ersten Erkenntnisse wählten wir passende Fallbeispiele und führten Interviews mit betroffenen Unternehmen sowie Vertretern der jeweiligen Standortkantone.

Aus diesen Gesprächen wurden die wichtigsten Erkenntnisse abgeleitet und in Themenbereiche gegliedert: Strassennetz, Knoten, Kapazitätsengpässe, Richtplan/Raumordnung, bauliche Dimensionierung, Verkehrssicherheit, Umwelt und Anpassungsbedarf bei Normen.

Zu den Fallbeispielen führten wir anschliessend vertiefte Analysen und Berechnungen bzgl. Verkehrsbelastung, Umwelt und Verkehrssicherheit durch.
Aufgrund der Ergebnisse konnten wir fünf – zu Beginn der Arbeiten formulierte – Thesen verifizieren bzw. falsifizieren.

Hierbei hat sich gezeigt, dass auf der Zufahrt zu güterverkehrsintensiven Einrichtungen «erhöhte Anforderungen an die Ausgestaltung von Strassenanbindungen» bestehen. Zudem ergaben sich folgende Themen, die wir weiter vertieften:

  • Definition von güterverkehrsintensiven Einrichtungen
  • Funktion und Ausbaustandard von Strassen
  • Dimensionierung von Kreiseln
  • Konfliktpunkte zwischen Lastwagen, Fuss- und Veloverkehr
  • Gestaltung der Ein- und Ausfahrbereiche von güterverkehrsintensiven Einrichtungen
  • Einfluss des Schwerverkehrs auf die Leistungsfähigkeit von Knoten
  • Schutz kritischer Infrastrukturen