Projekt

Sicherheitsbericht Stadt Luzern 2016

Wie steht es um die Sicherheit in der Stadt Luzern? EBP überprüfte die aktuelle Sicherheitslage und legte einen Fokus auf das Thema „Sicherheit und Alter“.

Die Stadt Luzern analysiert regelmässig ihre Sicherheitslage, identifiziert Defizite und setzt Massnahmen zu deren Behebung um. Mit ihrem systematischen Sicherheitsmanagement nimmt Luzern eine Pionierrolle unter den Schweizer Städten ein und sorgte national wie auch international für Aufmerksamkeit.

Der Sicherheitsbericht 2016 blickt zurück, evaluiert wie sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren verändert hat und unterzieht das Luzerner Sicherheitsmanagement einem Controlling. Dabei zeigt sich klar: Die Luzerner Sicherheitsberichte sind keine „Papiertiger“. Die meisten seit 2007 vorgeschlagenen Massnahmen wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Die Sicherheitsberichte leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur starken Vernetzung des interdisziplinären Sicherheitsverbunds, der sowohl in der Praxis wie auch auf strategiescher Ebene eng zusammenarbeitet.

Der Sicherheitsbericht 2016 ermöglicht die Weiterführung der städtischen Sicherheitsplanung und macht gleichzeitig einen Schritt in die Zukunft: In Luzern ist bis ins Jahr 2035 von einer Verdoppelung der Anzahl von 85-jährigen und älteren Personen auszugehen. Ältere Personen unterliegen anderen Gefährdungen als jüngere Menschen, ihr Sicherheitsempfinden ist sensibler und sie haben andere Anliegen und Bedürfnisse an die Sicherheit einer Stadt. Der Sicherheitsbericht 2016 legte deshalb den Fokus auf „Sicherheit und Alter“ und identifizierte zahlreiche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Förderung des Sicherheitsgefühls älterer Menschen.

Die Ist-Analyse, das Massnahmen-Controlling und die Nennung weiterer Massnahmen bilden eine umfassende und praxisorientierte Grundlage für weitsichtige Sicherheitsplanungen in Luzern. Mit dem Fokus „Sicherheit und Alter“ geht der Sicherheitsbericht mit dem (demografischen) Wandel der Zeit.

Bildquelle: Dominik Blum