Projekt

Neubau und Erweiterung Loorenareal Maur

Im Gebiet Looren der Gemeinde Maur befinden sich zwei Sekundarschulhäuser, ein Gemeindesaal, eine Dreifachturnhalle sowie Jugend-, Freizeit- und Sportanlagen. EBP unterstützt Dahinden Heim Architekten bei der Sanierung der bestehenden Gebäude und beim Neubau eines zusätzlichen Schulgebäudes auf dem Areal.

Die aus den 1960er-Jahren stammenden Bauten bedürfen trotz Sanierungen in den vergangenen Jahren) teilweise grundlegender Erneuerungen. Als Leitlinie für das Gesamtprojekt dient der Standard Minergie-Eco. Im Jahr 2013 wurde in einem Wettbewerbsverfahren das Projekt des Generalplanerteams um Dahinden Heim Architekten aus Winterthur ausgewählt. EBP erbringt in diesem Team die Fassadenplanungsleistungen.

Die Fassaden der zu sanierenden Gebäude bestehen hauptsächlich aus vorfabrizierten Betonelementen und Metallfenstern. Die bestehenden Fenster werden komplett demontiert und durch Metallfenster ersetzt. Die Fenster sind mit 3-fach-Verglasungen ausgestattet und erreichen so eine gute Wärmedämmung. Aussenliegende und elektrisch betriebene Lamellenstoren schützen die Klassenräume im Sommer vor Überhitzung. Nebst den Fenstern wird auch die opake Hülle saniert. Vorgefertigte Betonelemente werden mit einem Abstand für die Hinterlüftung an das Tragwerk montiert. Um die Geschossdecken nicht zusätzlich zu belasten, werden die Elemente abgestellt und lediglich horizontal an die Tragstruktur zurückbefestigt.

Der Neubau des dritten Schulgebäudes orientiert sich an der bereits vorhandenen Bausubstanz. Somit erhält auch dieses Gebäude Fenster in Metall und eine aussenliegende, hinterlüftete, Betonfassade.

Bei der Sanierung der Turnhalle wird nur der untere Sockelbau (opaker Teil) mit vorfabrizierten Betonelementen erstellt. Die Hauptfassade besteht aus einer hohen Holzständerwand. Als Fassade dient ein Streckmetall. Dazwischen bringen neue, grossformatige, Fenster genügend natürliches Licht in die Halle.