Projekt

Bevölkerungs- und Beschäftigungs-Prognose Kanton Uri

Der Kanton Uri will wissen, wie sich die Bevölkerung und Beschäftigung im Kanton und in den Regionen zukünftig entwickeln. EBP hat deshalb eine Bevölkerungs- und Beschäftigungsprognose für den Kanton Uri berechnet.

Im Rahmen der Richtplanrevision muss der Kanton Uri u. a. festlegen, wie viele Bauzonen benötigt werden, um den kantonalen und regionalen Bedarf zu decken, und wie sich das Siedlungsgebiet im Kanton entwickeln soll. Als Grundlage für diese Arbeiten braucht der Kanton Uri eine fundierte Prognose der zu erwartenden Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen auf kantonaler und regionaler Ebene. EBP hat aus diesem Grund im Auftrag des Amts für Raumentwicklung eine Prognose der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung im Kanton Uri für die Zeithorizonte 2030 und 2040 berechnet.

Unsere Prognose basiert auf einem anerkannten und bewährten Modell, das an die Gegebenheiten des Kantons angepasst wurde. Sie stützt sich dabei auch auf verschiedene Annahmen, die das Bundesamt für Statistik (BFS) für die eigenen kantonalen Bevölkerungsprognosen verwendet. Sie geht aber in drei zentralen Punkten über die Prognosen des BFS hinaus:

  1. Unsere Prognose macht spezifische Aussagen zu den Entwicklungen in den einzelnen Regionen des Kantons Uri.
  2. Sie berücksichtigt ausserdem wichtige regionale Wachstumsimpulse und deren Auswirkungen auf den Kanton und die Regionen.
  3. Auch die zukünftige Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wird in unserer Prognose abgebildet.

Um verschiedene denkbare Entwicklungen aufzeigen zu können, wurden drei verschiedene Szenarien unterschieden.

Die von uns erstellte Prognose der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung im Kanton Uri bildet eine gute Grundlage für die Revision des kantonalen Richtplans. Mit ihr lassen sich aber auch weitere Fragestellungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung von Kanton und Regionen bearbeiten wie z. B. die Abschätzung des Infrastrukturbedarfs oder die Planung des Verkehrsangebots.

Bildquelle: bildfluss / Christof Hirtler, Altdorf