Projekt

Projekt «Risiken St.Gallen», Phase II

Ist der St.Galler Bevölkerungsschutz in der Lage, die für ihn relevanten Gefährdungen zu bewältigen? In der Phase II des Projekts «Risiken St.Gallen» prüften die Verantwortlichen Verbesserungspotenziale und schlugen geeignete Massnahmen vor.

Zwischen 2015 und 2016 fand die Phase I der Gefährdungs- und Risikoanalyse des Kantons St.Gallen statt. Die Phase II baute auf den damaligen Ergebnissen auf. Es ging darum zu prüfen, inwieweit der St.Galler Bevölkerungsschutz auf die für ihn relevanten Gefährdungen vorbereitet ist.

Wie auch in der Phase I unterstützte EBP das AfMZ methodisch und inhaltlich. Konkret ging es um die folgenden Aufgaben:

  • Defizitanalyse: Bei welchen Gefährdungen gibt es für Vorsorgeplanungen und Ereignisbewältigung noch Verbesserungsmöglichkeiten?
  • Massnahmenplanung: Welche Massnahmen sind geeignet, um die erkannten Verbesserungspotenziale zu nutzen?
  • Massnahmenpriorisierung: Welche der regierungsrelevanten und kostenintensiven Massnahmen sind prioritär anzugehen?
  • Wie könnte künftig ein kontinuierliches Risikomanagement im St.Galler Bevölkerungsschutz aussehen? Und wie würde dieses funktionieren?

Die Regierung nahm die Ergebnisse im Oktober 2018 zur Kenntnis. Für sie das wichtigste Fazit: Der St.Galler Bevölkerungsschutz ist grundsätzlich gut aufgestellt. Aber die erkannten Verbesserungspotenziale sind zu nutzen. Die Koordination der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen übernimmt der Kantonale Führungsstab.